Ergebnisse der kürzlich durchgeführten Untersuchung des Instituts für Kommunikation bezüglich der Entwicklung des Internets in Griechenland.
Erfolg verzeichnete das kürzlich vom Institut für Kommunikation durchgeführte Forum, auf dem offiziell die Ergebnisse der Untersuchung präsentiert wurden, die die Entwicklung des Internets in Griechenland betreffen.
Die Veranstaltung begann mit einem Grußwort des Präsidenten des Instituts für Kommunikation, Herrn Theodoros Kotionis und im Anschuss daran folgten interessante Beiträge von der Generalsekretärin für Jugend, Frau Vas. Kollia und dem Sondersekretär für Fragen der Informationsgesellschaft, Herrn Prof. Vas. Asimakopoulos, die das ausgesprochene Interesse seitens des Staates bekundeten.
Die Ergebnisse der Untersuchung wurden von Frau Xenia Koutoglou, Präsidentin der Focus-Bari A.G und von Herrn Dim. Mavros, Geschäftsführer der MRB Hellas dargelegt, sowie von Frau M. Konstantopoulou, Professorin an der Wirtschafts-Universität Athen, Herrn G. Tsourvakas von der Aristoteles Universität Thessaloniki, sowie Herrn Evangelatos und Frau Psiloutsiko, ebenfalls von der Wirtschafts-Universität, kommentiert.
Wichtige Beiträge wurden auch seitens der involvierten Träger eingebracht.
„Wir beschleunigen die Geschwindigkeit“ lautete das Thema, das von Herrn K. Frouzis, Stellvertretender Generaldirektor des Fernmeldeamts ΟΤΕ, Abteilung Privat- und Geschäftskunden, vorgetragen wurde. Über die Strategie und die Aktionen, die die Ausbreitung des Internets in Griechenland zum Ziel haben, sprach der Generaldirektor der Handelsabteilung der ΟTEΝΕΤ, Herr Pan. Sarantopoulos. Über die Notwendigkeit des Rebranding des Internets äußerte sich Frau Christ. Sotiropoulou, Marketing Manager der Hellas On Line, und Herr G. Mathios, Integrated Marketing & Communication Manager der Coca Cola Hellas Mediterranean Division vermittelte interessante Daten über das Internet und den Kommunikationssektor. Abschließend sprach Herr A. Perkizas, Marketing Director der GΕRΜΑΝΟS A.G. über die Rolle des Retail-Verkaufs in bezug auf die Ausbreitung des Internets; den Themenbereich Schutz des Internet-Nutzers erläuterte der Präsident von SafeNet, Nik. Frydas.
Untersuchungsphase und Studie
Die komplette Studie stützte sich auf fünf einzelne Untersuchungen:
- Drei große, aufeinander folgende Untersuchungen und
- Zwei ad hoc Untersuchungen: Desk research (Analyse aller vorangegangenen Untersuchungen) und eine Ad hoc Erhebung (qualitativ und quantitativ), welche Antworten auf Fragen umfasste, wie u.a.: Wie sieht das Umfeld aus, wer sind die Interessierten, wie konsumieren sie (Massenmedien und Produkte), welche Hindernisse gibt es, die überwunden werden müssen und wie zeichnen sich die Chancen ab, wer sind die Involvierten/Akteure (was meint die Öffentlichkeit diesbezüglich? Z.B.: den Staat, die Schulen, Privatpersonen), inwieweit sind diese involviert und wie stark sollten sie involviert sein, was sollten die Akteure tun etc.
Die Ergebnisse der Studie verdeutlichen die Chancen, die sich „auftun“. Das Internet wird als „der Fortschritt an sich und die Zukunft schlechthin“ betrachtet. Ausgiebig erörtert wurden auch die Informationen über die gegenwärtigen Nutzer des Internets, insbesondere aber über die zukünftigen, die aufgrund der Alltagsanforderungen, der Möglichkeit einer effizienten Kommunikation oder der jeweiligen Präferenzen hinzukommen werden. Die Stereotype über die Gefahren und die nicht ausreichende Sicherheit des Internets werden revidiert und die Analyse der Daten zeigt auf, wie konkrete Gruppen aktiviert und direkt angesprochen werden können.
Die Ergebnisse lassen fünf verschiedene Gruppen „deutlich“ werden:
- Zwei Nutzer-Gruppen:
-
- Die Eingeweihten (16,5%) und
- Die Praktischen (15,9%), aber auch
- drei Gruppen von Nicht-Nutzern:
-
- die Bereitwilligen (19,6%),
- die Vorbehalte Hegenden (30,8%) und
- die Verneinenden (17,2%).
Gezielte Schritte, die zu einer breiteren Ausdehnung des Internets führen können, so dass dem Fortschritt des Bildungssystems, der Aufwertung des öffentlichen Lebens, der Entwicklung der Unternehmen und dem Wachstum der griechischen Wirtschaft gedient wird, sind die Verbesserung sowohl der Infrastrukturen als auch der Inhalte der Websites, bei gleichzeitiger Reduzierung der Kosten, sowie Schulung und Kommunikation, um zwei unterschiedliche Bedürfnisse „abdecken“ zu können, nämlich die praktischen (Kosten, Verfahren, Information) und die emotionalen (Ängste, Beunruhigung, Unsicherheit, Möglichkeiten des Schutzes, Deutlichmachung von positiven Aspekten und Vorteilen).
Die Arbeiten wurden vom Institut für Kommunikation durchgeführt, in Zusammenarbeit mit dem Generalsekretariat für Jugend, der Aristoteles Universität Thessaloniki, der Wirtschaftsuniversität Athen, dem Unternehmen Focus-Bari A.G. sowie der MRB Hellas.
Weitere Einzelheiten über die Ergebnisse der Untersuchung finden Sie unter der Web-Adresse
http://www.wwwhy.gr/results.html